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Hier finden Sie eine Auflistung unserer Projekte, die wir bislang bearbeitet haben.
Als "Karlsruher Modell" wird die Verknüpfung zwischen städtischen Straßenbahn- bzw. Stadtbahnnetz und regionalem Eisenbahnnetz bezeichnet. In Karlsruhe befahren speziell ausgestattete Stadtbahnwagen die umliegenden elektrifizierten Eisenbahnstrecken und bieten so dem Umland direkte und umsteigefreie Verbindungen in die Innenstadt an.
Wir haben für 4 Städte regionale SPNV-Netze als "Karlsruher Modell" konzipiert:
RoRegio - ein regionales Straßenbahnnetz für die Mittelstadt Rosenheim (südöstlich von München). Detaillierte Informationen finden Sie unter www.roregio.org.
A-Bahn - eine Stadt-Umland-Bahn für die Region Aschaffenburg.
Leipzig - Als Alternative für den geplanten S-Bahn/City-Tunnel haben wir die Bedienung der regionalen Eisenbahnstrecken (darunter auch stillegungsgefährdete bzw. bereits stillgelegte Strecken) konzipiert. Mit demselben Geld, daß der Bau des Tunnels verschlingen wird, ließe sich in Leipzig ein attraktiver Stadt-Umland-Verkehr gestalten.
Alle Untersuchungen wurden von örtlichen Bürgerinitiativen und Gemeinderatsfraktionen beauftragt.
Bremerhaven - Für die Region Bremerhaven/Cuxhaven haben wir im Auftrag des VCD ein regionales Stadtbahnsystem konzipiert. Nachdem in Bremerhaven die Wiedereinführung einer innerstädtischen Straßenbahn an Finanzierungsfragen (vorerst) gescheitert war, soll mit dem "Karlsruher Modell" ein vergleichsweise preiswerter Einstieg in den städtischen Schienenverkehr für Bremerhaven aufgezeigt werden.
Schwerpunkt unserer Arbeiten im Bereich Schienenverkehr sind Untersuchungen zur Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken, die Erstellung moderner Betriebskonzepte sowie Integrale Taktfahrpläne:
Mangfallbahn - Neues Betriebskonzept für die Bahnstrecke Rosenheim-Holzkirchen mit Stadtbahnwagen und zahlreichen neuen Haltepunkten, beauftragt vom Landkreis Rosenheim.
Ermittlung der zukünftigen Kapazitätsanforderung für den Inselbahnhof in Lindau, beauftragt von der Stadt Lindau. Hintergrund sind die negativen Auswirkungen des Projektes "Lindau 21" (Verlegung des Bahnhofs Lindau aufs Festland) auf einen Integralen Taktfahrplan.
Reaktivierung von Bahnstrecken im Oberbergischen Kreis - ein Schienenverkehrskonzept für die stillgelegten Bahnstrecken Osberghausen-Waldbröl-Morsbach (Wiehltalbahn) und Dieringhausen-Bergneustadt sowie Erstellung einer Kosten/Nutzen-Untersuchung für die Reaktivierung der beiden Strecken, beauftragt vom Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) sowie dem heutigen Betreiber der Wiehltalbahn.
Untersuchung zu verschiedenen Fahrzeug- und Ausbauvarianten für die Rangaubahn Fürth-Cadolzburg, beauftragt von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (beg).
Bahnstrecke Itzehoe-Wrist - erste Untersuchung zur möglichen Reaktivierung inklusive einer Nutzen/Kosten-Ermittlung, beauftragt von der Landesweiten Servicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS).
Bahnstrecke Senden-Weißenhorn - Untersuchung zur Reaktivierung dieser Strecke und Durchführung einer Fahrgastzählung auf den heutigen Buslinien zwischen Ulm und Weißenhorn, beauftragt vom Landkreis Neu-Ulm.
Wir planen Stadtbusse nach der Systematik, wie sie zuerst in der Schweiz und dann auch in mehreren deutschen Städten (u.a. Bad Salzufflen und Lindau) zu Einsatz kamen: klare und direkte Linienführung, ganztägiger 30-Minuten-Takt, zentraler Umsteigepunkt in der Stadtmitte.
Konzeption eines Stadtbus-Netzes für Hammelburg, beauftragt von der Stadt Hammelburg.
Entwicklung eines Stadtbus-Systems für Herzogenaurach (bei Erlangen), sowie Durchführung einer EU-weiten Ausschreibung, beauftragt von den Stadtwerken Herzogenaurach. Im Oktober 2001 nahm der Stadtbus Herzogenaurach, genannt HerzoBus, seinen Betrieb auf. Bedient werden fünf Linien mit drei Bussen im 30-Minuten-Takt.
Die FahrplanKarte ist ein vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) entwickeltes Medium, das die Orientierung für ÖPNV-Fahrgäste erleichtern soll. In einer Karte werden alle SPNV- und Busverbindungen eingetragen. Der Unterschied zu herkömmlichen Liniennetzplänen ist der, daß in der FahrplanKarte die Angebotsqualität (Angebotsprodukte, Verfügbarkeit, Taktverkehr) durch verschiedene Linienstärken und -farben dargestellt wird.
Die FahrplanKarten erstellen wir in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Kartographie, Bernhard Spachmüller. Bislang haben wir für zwei Bundesländer eine FahrplanKarte erstellt:
FahrplanKarte Sachsen-Anhalt - eine landesweite kartopraphische Darstellung des kompletten ÖPNV-Angebots (Bus und Schiene), beauftragt von der Nahverkehrs-Servicegesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA).
FahrplanKarte Schleswig-Holstein - eine landesweite kartopraphische Darstellung des kompletten ÖPNV-Angebots (Bus und Schiene), beauftragt von der Landesweiten Servicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS).
Als Beispiel für die FahrplanKarte in Sachsen-Anhalt finden Sie hier einen Ausschnitt (rund 60 KB).
Projektstudien, u.a. zu den Themenkreisen Behindertengerechte Fahrzeugeinstiege und Nichtbundeseigene Eisenbahnen, beauftragt von der Firma PFA, Partner für Fahrzeugausstattung, Weiden.
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Letzte Änderung am 27.01.2003 - © Ges. f. fahrgastorientierte Verkehrsplanung